Public Health Nutrition

Der Studiengang Public Health, zu Deutsch Gesundheitswissenschaften, ist ein Spezialisierungszweig des Studiengangs Ökotrophologie. Es ist seit Anfang der 80er Jahre in Deutschland als wissenschafltiches Fach bekannt.

Es geht im Studiengang Public Health um das Beschäftigen mit Gesundheit und Krankheit des Menschen und mit den geistigen, körperlichen, psychischen und sozialen Bedingungen, die dazu führen. Es werden die Wechselwirkungen zwischen Gesundheitszustand und Umwelt, dem Verhalten und dem medizinischen Versorgungssystem untersucht. Die okölogische und die soziale Umwelt wird zum wichtigen Gegenstand der Untersuchungen für Public-Health-Studenten. Um solche Untersuchungen durchführen zu können, gehören auch Organisations- und Managementwissen zu den Inhalten von Public Health.

Forschungen im Bereich Public Health sind eng an die Medizin geknüpft.

Forschungen im Bereich Public Health sind eng an die Medizin geknüpft.

Langfristiges Ziel der Forschungen aus dem Bereich Public Health ist, möglichst viele und gute Präventivmaßnahmen zu entwickeln, um den Gesundheitszustand der Menschen zu verbessern. Dafür müssen neue Forschungsmodelle erprobt werden und eine Zusammenarbeit mit der Medizin erfolgen. Verbindungen zu Institutionen und Verbänden, die Einfluss auf die Gesundheitspolitik nehmen, sind unerlässlich für die Durchsetzung solcher Maßnahmen.

Es gibt für Public Health kein klar umgrenztes Berufsbild. Nach dem Studium eröffnen sich zahlreiche Berufsfelder, die in diesem Bereich angestrebt werden können. Möglich wäre zum Beispiel eine Tätigkeit an einer Universität, Fachhochschule oder in einer öffentlichen Forschungseinrichtung, eine Tätigkeit in der Krankenversorgung, in Organisationen der Selbstverwaltung (zum Beispiel Organisationen der Ärzteschaft und Krankenversicherungen), eine Beschäftigung im öffentlichen Gesundheitsdienst, in internationalen Unternehmen und in der Entwicklungshilfe oder eine Tätigkeit in einer leitenden Position in Organisationen des Gesundheitswesens. Auch eine Beschäftigung in der Unternehmensberatung oder in der Privatindustrie ist denkbar.

Man könnte sich mit einem Studium der Ökotrophologie auch in anderen Bereichen als in Public Health spezialisieren. Man könnte weitere Fortbildungen in der Verbraucherberatung (zum Beispiel im Bereich Ernährung und Gesundheit) machen, oder auch im Gesundheitswesen wie in Krankenhäusern oder bei Krankenkassen, man könnte sich genauer in der Lebensmittelindustrie umsehen (zum Beispiel Produktentwicklung, Marketing, Qualitätsmanagement) oder man könnte auch in die Entwicklungshilfe gehen, wie etwa zur UNO oder WHO. Andere Möglichkeiten gäbe es im Bereich des Verbraucherschutzes, in Verbänden und Ministerien, im Bereich Forschung und Lehre oder als Fachjournalist, der themenbezogen arbeitet.

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