Das Ökotrophologie-Studium

Im Ökotrophologie-Studium geht es hauptsächlich um den Bereich Nahrung. Es werden in diesem Studiengang zwei Themenbereiche miteinander kombiniert, die Ernährungswissenschaften und die Haushaltswissenschaften.

Auch Chemie gehört zu den Inhalten eines Ökotrophologie-Studiums.

Auch Chemie gehört zu den Inhalten eines Ökotrophologie-Studiums.

Im Ökotrophologie-Studium beschäftigt sich der Student mit naturwissenschaftlich-medizinischen aber auch mit ökonomischen und soziologischen Fächern. Es gibt Fächer wie Anatomie, Biochemie und Chemie, Lebensmitteltechnologie, Public Health Nutrition, Mikrobiologie, Mathe und Physik sowie Volkswirtschaftslehre und Statistik. Es finden außerdem Veranstaltungen und Vorlesungen zum Thema Didaktik und Methodik statt, um die Studenten für eventuelle Beratungstätigkeiten zu schulen.

Bisher ist das Ökotrophologie-Studium ein “Frauen-Studium”, was durch die Frauenquote von 90% bekräftigt wird. Dabei könnten durchaus auch Männer als Ökotrophologen arbeiten und von den vielen Einsatzmöglichkeiten im späteren Berufsleben profitieren. Nach dem Ökotrophologie-Studium könnte man in gastronomischen Betrieben wie Mensen, Gastronomieketten oder Großküchen arbeiten, in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen oder Sanatorien, in der Ernährungs- und Lebensmittelindustrie wie zum Beispiel in der Produktentwicklung, Qualitätskontrolle, Marktforschung oder in Forschungseinrichtungen. Auch eine Arbeit bei Behörden und Verbraucherzentralen ist denkbar, genauso wie ein Beruf in der beratenden Tätigkeit, so beispielsweise in der Ernährungsberatung oder Gesundheitsförderung. Man könnte sich nach dem Ökotrophologie-Studium auch selbstständig machen, meist geschieht das in der Ernährungstherapie und -beratung. Es kann auch eine Zusammenarbeit mit Psychologen und Fachärzten zum Thema Esstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Fettleibigkeit angestrebt werden. Durch das breite Spektrum an Möglichkeiten hat der Ökotrophologe später sehr gute Berufschancen.

Das Ökotrophologie-Studium kann sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen absolviert werden. Es kann ein Bachelor- oder Masterabschluss erworben werden, das ist jedoch nicht an jeder Hochschule gleich. Für das Ökotrophologie-Studium braucht man den Nachweis über ein zweimonatiges Praktikum in der Branche und mindestens die Fachhochschulreife. Die Möglichkeit, ein Ökotrophologie-Studium zu absolvieren, gibt es in Deutschland etwa seit den 60er Jahren.

Der Aufbau des Studiums ist an allen Hochschulen ähnlich. In der ersten Zeit geht es hauptsächlich um das Erwerben von Grundkenntnissen in den Bereichen Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Ernährungs- und Verbraucherökonomie. Zusätzlich zu den Pflichtfächern werden auch einige Wahlfächer angeboten, wo eine Auswahl getroffen werden muss. Nach allen Modulen müssen Modul-Prüfungen abgelegt werden. Den Bachelor-Abschluss erlangt man normalerweise nach drei Jahren unter der Vorraussetzung, dass alle nötigen Prüfungen bestanden worden sind und genügend Leistungspunkte gesammelt wurden.

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